Dazu wird der Schaltuhrantrieb, der in 24 Stunden eine
Umdrehung ausführt, durch eine entsprechende Übersetzung
für den Antrieb eines 10 Gang-Potentiometer verwendet.
Die mechanische Übersetzung ist
dabei so konzipiert, daß in jeweils 7 Tagen genau 10
Umdrehungen des als Spannungsteiler benutzten Wendelpotentiometers
erfolgen. Dabei wird eine kontiniuerlich und sehr langsam ansteigende
lineare Spannung generiert, die den Schreibstift in 1
Woche vom linken zum rechten Schreibrand
bewegen läßt. Auf diese Weise wird beim umlaufenden geschlossenen Papierband
eine fortlaufende Spiralspur ge-
schrieben, die durch die Addition von Rampen- und
Meßsignalspannung von den Seismiksignalen über-
überlagert ist. Nach 7 Tagen wird das Wendelpoti wieder zurückgedreht und der
Schreibstift zwischen zwei benachbarte Spurlagen eingestellt. Danach erfolgt die
Aufzeichnung einer neuen Wochen-Aufzeichnung mit einer anderen Stiftfarbe.
Nach insgesamt 14 Tagen wird das Papierband gewendet und nochmals für 2 wei-
tere Wochen zur Registrierung verwendet. |
Das obere Fotos zeigt die Einzelteile des
Rampen-Generators, bestehend aus me-
chanischer 24 h-Stunden-Schaltuhr, den beiden Spannungsteiler-Potis (10-Gang-
wendel- und Abgleichspoti) und den beiden Übersetzungsscheiben. Im Bild rechts
ist der zusammengebaute Rampen-Generator abgebildet, auf dem die
Wirkungs-
weise des Übersetzungsantriebes erkennbar ist, wobei 7 Umdrehungen der Schalt-
uhrscheibe (1 Woche) exakt in 10 Umdrehungen des Wendelpotis gewandelt wer-
den. Rechts neben dem Wendelpoti ist das Einstellpotentiometer des
Spannungs-
teilers zu sehen. An dem Buchsenpaar links wird die zeitlich linear zu
teilende Ein-
gangsspannung gelegt und rechts wird die linear geteilte Rampenspannung abgegrif-
fen. Ja nach eingestellter Spannungsempfindlichkeit des
y-t-Schreibers kann mit
dem Einstellpoti der Rampenbereich angepaßt werden. |
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