16. erstes registrierte Beben am 27.04.2000 |
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Da das Schwingungssytem des Seismographen an die
erforderlichen physi- kalischen Bedingungen zur Registrierung von Beben optimal angepaßt sein muß, waren langwierige Justierarbeiten notwendig. Dabei mußte der Dämpfungswiderstand ermittelt werden, bei dem sich möglichst genau die optimale Seismometer-Dämpfung in der Spannungsamplitude von 23:1 einstellt. Da aber auch die Schwingungsdauer (ca. 20 s) einen wesentli- chen Einfluß auf die Empfindlichkeit des Seismographen hat, war zusätzlich eine genaue Neigungsjustierung des Pendel-Rahmen-System notwendig. |
| Schwierig gestalteten sich diese Einstellarbeiten
deshalb, weil sich Periodendauer und Dämpfung gegen- seitig beeinflussen und zusätzlich diese physikalischen Eigenschaften sehr stark von der Temperatur ab- abhängen. Nach diesen Justierarbeiten konnte am 27.04.00 das erste Erdbeben abends gegen 21.14 Uhr Ortszeit registriert werden. Es handelte sich dabei um ein nicht allzu starkes Tiefenbeben (10 km Tiefe) in Griechenland der Stärke 5,2 auf der Richterskala. Durch Vergleich mit Erdbebendaten aus dem Internet konnte dieses Beben über die registrierte Uhrzeit eindeutig zugeordnet werden.
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