zeigte sich das innovative Vorgehen des Seismik-Team
in ganz besonderer Weise. Innerhalb kurzer Zeit hatten die
Schüler eine komplette Wickelma- schine mit den
notwendigen Vorgaben, einschließlich elektronischer
Anzei- ge der Wicklungszahl mit einer
Lichtschranke (Phywe-Zähler) und einem
vom Kupferdraht angetriebenen Rädchen mit Zeiger entwickelt.
Da insgesamt ca. 8 km Cu-Lackdraht aufgewickelt wurden, ergab sich ein sehr
großer seitlicher Druck auf die Spulenflächen, der durch entsprechend lange Mut-
tern zwischen diesen Wandflächen abgefangen werden mußte. |
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11. Zusammenbau des Seismographen
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Die einzelnen Komponenten
mußten vom Seismik-Team in mühevoller Fein- arbeit sorgsam zusammengefügt werden, wobei
besonders bei dem Alumini-
um-Profil-Rahmen mit größter Sorgfalt gearbeitet werden mußte, um Ver-
spannungen des Seismik-Rahmens zu vermeiden. Jede noch so geringe
Materialverspannung würde sich später in einem sehr verrauschten Seismik-
Meßsignal manifestieren, was sich ganz besonders bei Temperaturschwan-
kungen sehr störend auswirken würde. Da die Empfindlichkeit des Seismo-
graphen so groß ist, daß selbst bei normaler Luftzirkulation in einem
Raum das ca.12 kg schwere Pendelsystem in Schwingung versetzt
werden kann, läßt deutlich werden, welche störenden Effekte dann diese thermisch
beding-
ten Rahmenbewegungen auslösen können. |
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